Montag, 14. November 2011

300 Meilen nordwärts

Das hat geklappt! Heute schön den ganzen Tageslichttach im Auto verbracht! Knapp 300 Meilen bis Crystal River lang sehr elegant die ganzen Schickimicki-Orte an der Küste von innen umfahren und direkt durchs "real Florida" gecruised. Aussehen tuts die meiste Zeit wie ein ordentlich langgezogenes Westmünsterland. Dennoch sehr angenehm und unanstrengend zu fahren. Wenn's Ansätze von Verkehr gab, dann durchgehend diszipliniert, entspannt und with the flow.
Ivos Tagesaufgabe - ein maximal lässiges Fahrerfoto - sieht erfüllt so aus:

Feines Best Western Hotel in Crystal River erwischt. Aus dem Ort davor, Homosassens, wollte niemand von uns zwei beiden an den vorurteilsklischeeverseuchten Freundeskreis ne Karte schicken.
Einladender Doppelpool, erst kalt-planschend, dann im Whirlpool warm-dampfend.
Abends nicht nur Seafood, sondern heute am Salat-Tag auf Salat serviert.
Crackers!
Kein kostenloses Key Lime Pie Probierstück. Bin enttäuscht. Auch vom Fernsehen. Man denkt ja, es kommen immer die Simpsons. Kommen aber nicht. Matrix kommt.

Gleich morgen, wohl auch recht früh, gehts zum Schnorcheln mit dicken Fischen ohne Flossen.

Sonntag, 13. November 2011

Black & White

Mit dem gezielten Nachbräunen der blässlichen Bereiche hats gestern noch nicht so richtig geklappt. Ivo Farbe, ich schwarz-weiß.

Aber heute gibt's noch reichlich Gelegenheit. Extra früh aufgestanden, um möglichst weit nordwärts zu kommen, Crystal River mit seekuhbegleitetem Tauchen ist angepeilt. Knapp 300 Meilen sind's über die scenic Inlandsroute abseits der Highways.

Alli-Galli! Versumpft & Zugereihert

Ein Tag Urlaub vom Urlaub sollte es werden, mit etwas Bewegung. Zwei Scenic Drives und zwei boardwalkmäßige Walkingboards durchs diverse Mangrovendickicht. Überwiegend Kontakt zu den 2.000 Moskito-Arten, dazwischen aber auch immer Alligatoren (rumlungernd), Woodpecker (woodpeckend), Geier (aasend) und zig Reiher.

Zwischendurch Havanna-Kaffee und Snack. Aber meistens Kaffee.

Und hach, ich hatte noch ne echt irre witzige Story, nur leider auch vergessen.Maybe later.

Abends jedenfalls wieder tüchtig Seefutter gefuttert, mit professionell-freundlich-Aufmerksam-drallem Service und frisch gemixter Chlor-Coke im Seafood Depot.

Samstag, 12. November 2011

ɛvɚgleɪdz

Puh, gerade noch rechtzeitig vor dem Veterinärs-Tag-Terror aus Hobo-Homesteadt geflüchtet.

So richtig viel Verkehr gibts nicht, auch keine Kurven. Bis zum inselförmigen Chokoloskee ganze dreimal leicht gelenkt.
Sehr mecklenburgvorpommerich, aber authentisch und mit einigen freundlichen Menschen gefüllt, von denen man nicht bei der Essensbestellung angeschrien wird.
Ne Dreikreuzkirche mit Plastiklautsprecherbimmel gibts auch.



Lonely Planet sagt, Airboats gehen und darf man garnicht. Besser lautlos durch de Mangroven; hamm'wa gemacht: zwei Stunden mit Ron zur Kayak-Sunset-Eco-Tour. Sehr atmosphärisch, im Hellen hin, im Roten durch, im Dunklen zurück. Hach, ich vermisse die iPod-Kamera.

Sieht wie Brot aus, ist aber ne Fliese.

Abends im recht behelfsmäßig undurchgestylten, aber mit riesigen Wippelsesseln ausgestatteten Camellia Street Grill mit Ami-Menschen-Kino Seafood gespeist.

Dazu ganz ökologisches Wohnen bei Ivery. Sogar mit Porzellanbechern zum Kaffee und ner Aircondition zum Abschalten.


Frisch eingekauft: zwei neue ???-Jubiläumsspezialfolgen! Geisterbucht, huh!
Erstmal aber Stromberg.

Bildblog now

Die Wifi-Präsenz ist vorbildlich und ich hätte genug Anlass, hier alles seitenweise vollzukritzeln. Nur die Zeit ist im Cruisingalltag ein knappes Gut, wie man merkt, und ich möchte davon nicht so richtig viel mit Onlineformulierungen verbringen. Für ein dezent kommentiertes Fotoblog wirds aber reichen. Doof nur, dass ich meinen iPod für die Zwischendurch-Fotografie verbummelt habe.

Achja, gestern schön für 40$ 40 Liter Premiumsprit abgestaubt.
Damit gehts heute die Everglades-Indianer besuchen und vielleicht bisken Kayaken.

Wer fünf, ein Mädchen und im Walmart zum Schuhekaufen ist, wird sich wohl am ehesten für ein rosafarbenes Modell entscheiden.